Es ist schon schlecht, wenn man sich nicht mehr an konkrete Stellen des Buches, was man besprechen wollte, erinnern kann. Es war aber irgendwie gut – so viel weiß ich noch und das ist ja auch schon mal was.

Ich habe ohnehin ja das Gefühl, dass man diese Erziehungsratgeber liest, um sich zu vergewissern, dass man intuitiv eigentlich doch nicht so viel falsch macht. So zielen dann auch die Kernaussagen Jan-Uwe Rogges in seinem „Das Neue Kinder brauchen Grenzen“-Buch darauf ab, Ruhe zu bewahren und weiterzuatmen. Eltern sollen die Grenzen ihrer Erziehungsmöglichkeiten („Ermutigung zur pädagogischen Unvollkommenheit“) und bei ihren Kindern die Grenzen der Erziehbarkeit akzeptieren.

Hilfreich sind die Verweise auf Auszeiten (s. 77ff), bevor Dinge eskalieren: Einfach sich oder die Kinder aus der Situation rausnehmen – es funktioniert. Den Tipp, Trödel-Kindern mit einer Sanduhr Zeiteinheiten verständlicher zu machen, fand ich auch sehr gut. Eine Sanduhr habe ich noch gefunden, aber so richtig probiert haben wir es dann doch nicht.

Vielen Hinweise beziehen sich aufs Taschengeld, das Handy oder Fernsehen. Das sind Themen, die noch kommen – vielleicht habe ich deswegen in diesen Kapiteln nur kursorisch gelesen. Aber ich werde sicher noch mal nachblättern, wenn es akut wird.

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Dieser Beitrag erschien zuerst unter http://www.vatertage.net/papier-ist-geduldig-7-grenzgaenger/

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